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Pizza á la Schrapfing |
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Mit dem Schwank "Pizza á la Schrapfing" von Franz Rieder beginnt in Seugast unter der Leitung von Otto Schönberger recht zaghaft eine Theatertradition, die sich bis zum heutigen Tag aufrecht erhalten und sogar gesteigert hat. |
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Das heißt aber nicht, dass in Seugast nicht auch schon früher Theater gespielt wurde, ganz im Gegenteil. Nach der Einweihung des Schützenheimes, das auch eine kleine Bühne beherbergt, macht sich Alois Dalles daran, mit der katholischen Landjugend zunächst einige Einakter, später dann auch lustige Schwänke und Bauernpossen mit drei Akten auf die Bühne zu bringen. Das Theaterspielen reicht aber in Seugast noch weiter zurück: In den Jahren 1951 bis 1957 führt der neu gegründete Sportverein DJK Seugast im Häuslersaal, der heute schon nicht mehr existiert, mit großem Erfolg die Stücke: "Der Kreuzhofbauer" - "Die Geierwally" und die Singspiele "Der Schinderhannes" und "Die Bettelprinzessin" auf. Daher darf auch mit großer Sicherheit angenommen werden, dass die Theatertradition in Seugast noch etwas weiter zurückreicht. |
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Zaghaft beginnt die neue Tradition der Seugaster Theatergruppe deshalb, weil nach dem ersten Stück, das übrigens schon ein großer Erfolg wird, nur noch im folgenden Jahr "Schatzerl mach auf" folgt. Bis zum Jahre 1994 herrscht dann Funkstille. Es geht einfach nichts mehr zusammen. Erst zu diesem Zeitpunkt werden die Seugaster Theaterspieler wieder aktiv, geben sich mit "Seugaster Dorftheater" einen neuen Namen und spielen von da an alle Jahre zur Freude ihrer Besucher, die in jedem Jahr mehr werden. |
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